Ziele

  • Mit dem Weltmädchenfussballtag vom 11.Oktober 2020 soll der „UN International Day of the Girl Child" eine hohe mediale Aufmerksamkeit erhalten und auf die immer noch herrschenden Missstände zwischen Mädchen und Jungs, Frauen und Männer, aufmerksam machen. 

  • Der Weltmädchenfussballtag will mit seinem hochstehend sportlichen, musikalischen und gesellschaftlichen Programm aufzeigen zu was die Mädchen und Frauen in der Lage sind.

  • Der Weltmädchenfussballtag will mithelfen, Vorurteile gegenüber Mädchen und Frauen abzubauen. Eine breite Bevölkerungsschicht soll an diesem Tag live miterleben, wie bereichernd und ebenbürtig Mädchen und Frauen auch in vielen ehemaligen ‘Männerdomänen’ sind.

  • Der Weltmädchenfussballtag soll mithelfen, dass Mädchen und Frauen ihre Träume und Visionen trotz religiösen oder kulturellen Hintergründe selbstbewusst und ohne Angst erfüllen können. 

  • Der Weltmädchenfussballtag bietet Mädchen und Frauen die Plattform, sich an diesem Tag in ihrer ganzen Schönheit und Stärke zu präsentieren.

  • Vielen Mädchen in der Schweiz wird der Zugang zum Sport und daher auch zum Fussball verboten. Damit wird eine eigentliche Integration aufgrund kulturellen oder religiösen Hintergründen verhindert. Der Weltmädchenfussballtag soll diesen Umstand aufzeigen und helfen aufzuklären.

  • Mit dem Weltmädchenfussballtag soll auch auf die Situation der Mädchen- und Frauenrechte auf der ganzen Welt hingewiesen werden. In vielen Teilen unserer Erde werden Mädchen und Frauen auch im Jahre 2020 immer noch stark diskriminiert und aus religiösen oder kulturellen Hintergründen körperlich geschändet.

  • Der Weltmädchenfussballtag soll für die beiden beteiligten Hilfswerke eine hohe Publizität für ihr ehrenamtliches Schaffen ermöglichen. Beide Hilfswerke engagieren sich u.a. in Afrika, wo Mädchen-/ Frauendiskriminierung noch immer Alltag ist. Falls der Anlass mit einem Gewinn abgeschlossen wird, dann geht der Nettoerlös zu den beiden Hilfswerken. Auch in diesen Hilfswerken spielt Sport und Fussball eine grosse Rolle – Sport verbindet, Sport gibt Hoffnung.

Kernbotschaft und Botschafterin Permi Jhooti

Bekannt wurde Permi Jhooti als indischstämmige Fussballerin in England. Sie war die erste asiatische Profifussballerin, unter Vertrag bei Chelsea, Millwall und dem ersten britischen Frauenprofiteam, den Fulham Ladies. Ihr Leben diente als Inspiration für den Film «Bend It Like Beckham» – die Geschichte eines indischen Mädchens in London, das gegen den Willen der Eltern Fussball spielt, sich in den Trainer verliebt und schliesslich Profi wird. Der Film wurde ein Welterfolg.

 

https://permijhooti.com/

Sportlicher Vormittag mit FC Basel 1893 und BSC YB-Frauen

Der Weltmädchenfussballtag wird mit einem vom Verein ‘FI9’ organisierten Turnier eröffnet, bei dem sich acht Mädchenteams aus verschiedenen Kulturkreisen der ganzen Schweiz – verstärkt mit NLA-Spielerinnen des FC Basel 1893 und des BSC Young Boys – duellieren. Die beiden Spitzenteams des Schweizer Fussballs schliessen – ergänzt mit Spielerinnen unterer Ligen aus den Regionen Solothurn und Nordwestschweiz - den sportlichen Teil mit einem Einlagespiel ab.

Hochkarätige Referate und Podien

Der Nachmittag gehört in der Kulturfabrik Kofmehl verschiedenen Impulsreferaten, Interviews und Podiumsgesprächen zum Tagesthema, für die Viola Amherd (Bundesrätin und Vorsteherin des VBS), Dr. Ellen Ringier (Verlegerin und Stiftungsratspräsidentin), Permi Jhooti (Face of the event, Künstlerin und Ex-Fussballerin), Sarah Akanji (Fussballerin und Zürcher Kantonsrätin), Tatjana Haenni (Direktorin Frauenfussball Schweizerischer Fussballverband SFV) sowie Dominique Blanc (Präsident Schweizerischer Fussballerverband SFV) ihre Teilnahme zugesagt haben.

 

Die Moderation erfolgt durch Frauenfussballexpertin Seraina Degen von der SRF-Sportredaktion.

Powerfrauen auf der Kofmehl-Bühne

Gegen Abend stehen vier starke Frauen auf der hochkarätig besetzten Showbühne der Kulturfabrik Kofmehl:

 

Als Backing Band wirken "The Brees & Phipu Bludedög Gerber". Ein einzigartig musikalisches Highlight in der BaRock-Stadt Solothurn.